Zum 7. Mal nahmen ca. 450 Schülerinnen und Schüler im Rahmen der „Stralsunder Hafentage“ am Drachenbootrennen teil. Unter den Teams befanden sich auch Schülerinnen und Schüler der Adolf-Diesterweg-Schule. Ganz besonders deren Teams „Banana“ und Rollmops“ wurden von den Mitarbeitern des Konfuzius-Instituts Stralsund e.V. angefeuert. Unabhängig vom Endergebnis war es für alle Teams ein aufregender Vormittag. Insgesamt war eine fantastische Stimmung auf der Stralsunder Hafeninsel.

Zur Geschichte des Drachenbootrennen:
Das Tuen Ng (Drachenboot) entstammt dem chinesischen Volk und findet jedes Jahr im Juni (Hongkong) statt. Es handelt sich hierbei um eine Feier zu Ehren von Qu Yuan, einem Staatsmann und Poeten, der vor mehr als 2.000 Jahren während der “Chu-Dynastie” gelebt hat. Nachdem Rivalen irrtümlicherweise Qu Yuan des Verrats beschuldigt hatten, wurde er verbannt. Aus Verzweiflung und Protest gegen die Regierung, stürzte sich Qu Yuan in den Mi Lo Fluss. Die Drachenbootrennen während des Festes sind eine Neuinszenierung der Versuche der Fischer Qu Yuan zu retten. Bis heute ist unklar, wie das eigentliche Drachenboot zustande kam. Es wird jedoch angenommen, dass bei der Entwicklung der Rennen über Jahre hinweg die Drachenbootköpfe hinzugefügt wurden, um böse Wassergeister fernzuhalten.

Wie kamen die Drachenboote nach Deutschland?
Wie sich aus dem rituellen Spektakel eine Sportart entwickelte, ist nicht genau bekannt. Über Drachenbootfestivals in Asien, an denen einige europäische Kanuten teilnahmen, wurde der Sport Ende der 80er Jahre auch in Deutschland bekannt. Das erste Drachenbootrennen (ein Schaurennen bei der Kanu-WM) in Deutschland fand 1987 in Duisburg-Wedau statt. 1989 wurde zum 800. Geburtstag das Hamburger Hafens die erste Drachenbootregatta in Deutschland ausgetragen. Nur ein Jahr später gründete sich der Deutsche Drachenboot Verband e.V. (DDV), dem heute mehr als 50 Vereine mit ca. 1800 Mitgliedern angehören.

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Zum 7. Mal nahmen ca. 450 Schülerinnen und Schüler im Rahmen der „Stralsunder Hafentage“ am Drachenbootrennen teil. Unter den Teams befanden sich auch Schülerinnen und Schüler der Adolf-Diesterweg-Schule. Ganz besonders deren Teams „Banana“ und Rollmops“ wurden von den Mitarbeitern des Konfuzius-Instituts Stralsund e.V. angefeuert. Unabhängig vom Endergebnis war es für alle Teams ein aufregender Vormittag. Insgesamt war eine fantastische Stimmung auf der Stralsunder Hafeninsel.

Zur Geschichte des Drachenbootrennen:
Das Tuen Ng (Drachenboot) entstammt dem chinesischen Volk und findet jedes Jahr im Juni (Hongkong) statt. Es handelt sich hierbei um eine Feier zu Ehren von Qu Yuan, einem Staatsmann und Poeten, der vor mehr als 2.000 Jahren während der “Chu-Dynastie” gelebt hat. Nachdem Rivalen irrtümlicherweise Qu Yuan des Verrats beschuldigt hatten, wurde er verbannt. Aus Verzweiflung und Protest gegen die Regierung, stürzte sich Qu Yuan in den Mi Lo Fluss. Die Drachenbootrennen während des Festes sind eine Neuinszenierung der Versuche der Fischer Qu Yuan zu retten. Bis heute ist unklar, wie das eigentliche Drachenboot zustande kam. Es wird jedoch angenommen, dass bei der Entwicklung der Rennen über Jahre hinweg die Drachenbootköpfe hinzugefügt wurden, um böse Wassergeister fernzuhalten.

Wie kamen die Drachenboote nach Deutschland?
Wie sich aus dem rituellen Spektakel eine Sportart entwickelte, ist nicht genau bekannt. Über Drachenbootfestivals in Asien, an denen einige europäische Kanuten teilnahmen, wurde der Sport Ende der 80er Jahre auch in Deutschland bekannt. Das erste Drachenbootrennen (ein Schaurennen bei der Kanu-WM) in Deutschland fand 1987 in Duisburg-Wedau statt. 1989 wurde zum 800. Geburtstag das Hamburger Hafens die erste Drachenbootregatta in Deutschland ausgetragen. Nur ein Jahr später gründete sich der Deutsche Drachenboot Verband e.V. (DDV), dem heute mehr als 50 Vereine mit ca. 1800 Mitgliedern angehören.

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