Konzert zum 10-jährigen Jubiläum des Konfuzius-Instituts Stralsund mit „DUO PERTAR“

Mit eindrucksvoller Musik, lang anhaltendem Applaus und einer besonderen Atmosphäre feierte das Konfuzius-Institut Stralsund sein zehnjähriges Bestehen als Auftakt mit einem festlichen Jubiläumskonzert in der Jacobikirche der Hansestadt Stralsund. Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt, darunter auch eine Stellvertreterin des Konfuzius-Instituts Leipzig.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßten in Vertretung von Prof. Dr.-Ing. Falk Höhn, Herr Alberding, Vorstandsmitglied des Konfuzius-Instituts Stralsund e. V., sowie Frau Prof. Dr. phil. Ye Xuping, Präsidentin der chinesischen Seite und neue Direktorin des Instituts, die Gäste mit Grußworten. In ihren Ansprachen blickten sie auf zehn Jahre erfolgreicher Bildungs- und Kulturarbeit zurück und betonten die Bedeutung des Instituts als Brücke zwischen Deutschland und China. Auch künftig wolle man den kulturellen und sprachlichen Austausch durch vielfältige und hochwertige Bildungs- und Kulturangebote weiter fördern und so das gegenseitige Verständnis sowie die Freundschaft zwischen den Menschen beider Länder stärken.

Den musikalischen Höhepunkt des Abends gestaltete das internationale Künstlerduo Duo Pertar. Mit seiner außergewöhnlichen Verbindung chinesischer und westlicher Musiktraditionen begeisterte das Ensemble das Publikum und bot ein eindrucksvolles grenzüberschreitendes Konzerterlebnis. Eröffnet wurde das Programm mit dem Werk „Dragon Dance“, den Abschluss bildeten die beiden klassischen Stücke „Beautiful Xinjiang“ und „Horse Racing“, deren ausdrucksstarke Rhythmen und virtuose Darbietung das Publikum nachhaltig beeindruckten.
Das Duo besteht aus dem deutschen Gitarristen Kristian Sievers und der chinesischen Schlagzeugerin und Perkussionistin Chen Lin aus Nanjing. Gemeinsam verbinden sie unterschiedliche musikalische Traditionen und schaffen einen einzigartigen Dialog zwischen Ost und West.
Auf der Bühne verschmolzen chinesische und westliche Instrumente zu einem harmonischen Gesamtklang. Chen Lin spielte unter anderem Marimba, Vibraphon, Yangqin (chinesisches Hackbrett) sowie die chinesische Basstrommel, während Kristian Sievers zwischen klassischer Gitarre, E-Gitarre und der chinesischen Daruan, auch Mondlaute genannt, wechselte. Die abwechslungsreiche Instrumentierung verlieh den Kompositionen eine besondere Ausdruckskraft. Das vielseitige Repertoire reichte von Jazz und Tango über Volksmusik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Die unterschiedlichen Stilrichtungen gingen dabei nahtlos ineinander über und machten den musikalischen Dialog zwischen westlichen Melodien und chinesischen Rhythmen eindrucksvoll erlebbar.
Mit ihrer Musik überwinden die beiden Künstler*innen kulturelle und geografische Grenzen und schaffen einen Raum des gegenseitigen Verständnisses. Ihr gemeinsames Musizieren baut Vorurteile ab, fördert den interkulturellen Austausch und vermittelt dem Publikum auf eindrucksvolle Weise die Schönheit beider Musikkulturen.
Das Konfuzius-Institut Stralsund wurde im August 2016 offiziell gegründet. Seit seiner Eröffnung engagiert es sich für die Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur sowie für den Ausbau des deutsch-chinesischen Bildungs- und Kulturaustauschs. In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Institut zu einer wichtigen Plattform für interkulturelle Begegnungen entwickelt und vielen Menschen in der Region neue Zugänge zur chinesischen Kultur eröffnet.
Das Jubiläumskonzert zum zehnjährigen Bestehen setzte diesen erfolgreichen Weg eindrucksvoll fort. Kunst und Musik wurden dabei zur verbindenden Sprache zwischen den Kulturen und machten deutlich, wie lebendig und bereichernd der deutsch-chinesische Austausch sein kann. Das Konzert markierte nicht nur einen Höhepunkt der bisherigen Entwicklung des Konfuzius-Instituts Stralsund, sondern zugleich den Auftakt für ein neues Kapitel seines kulturellen Engagements.

 

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